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Korvette Ludwigshafen am Rhein (F 264) 
Name: Ludwigshafen am Rhein
Typ: Korvette Klasse 130
Braunschweig-Klasse
Werft: Lürssen-Werft, Bremen
Kiellegung: 14. April 2006
Stapellauf: 26. September 2007
Indienststellung: 21. März 2013
Rufzeichen: DRBE
Flagge: Deutschland
Heimathafen: Warnemünde

technische Daten

Lüa: 89,12 m
Breite: 13,28 m
Tiefgang: max. 3,40 m
Verdrängung: 1.840 t
Maschine: 2 x MTU 1163 20V Diesel, 14.800 kW (20.122 PS)
Antrieb: 2 x Verstellpropeller
Geschwindigkeit: 26 kn
Fahrtstrecke: 2.500 nm bei 15 kn
Seeausdauer: 7 Tage ohne Tender, 21 Tage mit Tender
Besatzung: 58

Bewaffnung

  • Sk 7,6 cm L/62
  • Mk 2,7 cm
  • 2× Mk 49 mit 21 LfK RIM 116 RAM
  • 2× 2 LfK Saab RBS15 Mk.3
  • 2 x 21 RAM (21 Rolling Airframe Missile)
  • 2 x Täuschkörperwurfsysteme TKWA / MASS
  • Minenlegekapazität
  • 4 landzielfähige Flugkörper (RBS 15 MK3)
  • 2 Seezielflugkörper (2 RBS15 Mk3)
  • 1 Radarstörsender

Sensoren

  • TRS-3D-Multifunktionsradar
  • UL 5000 K
  • 2 Navigationsradare
  • MSSR 2000I (IFF-Radar)
  • MIRADOR Elektrooptische Sensoren

Schiffshistorie

  • Februar 1992 auf Kiel gelegt, lief bereits im August desselben Jahres vom Stapel
  • 14. Oktober 1994 Indienststellung, zuerst dem 6. Fregattengeschwader und nach der Neugruppierung im Jahr 2006 dem 2. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven unterstellt
  • war die Brandenburg das erste Schiff der Deutschen Marine, das auf den Namen eines der neuen Bundesländer getauft wurde
  • nahm 2010 gemeinsam mit der Fregatte Niedersachsen, dem Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main und dem Munitionstransporter Westerwald am Einsatz- und Ausbildungsverband 2010 teil, Teilnehmer am deutsch-südafrikanischen Flugkörperschießen GOOD HOPE IV und vorübergehend in die Operation Active Endeavour eingebunden
  • 2009 EU-Mission Atalanta vor Afrika, begleitete das zuvor von Piraten gekaperte Containerschiff Hansa Stavanger nach seiner Freilassung in den Hafen von Mombasa (Kenia)
  • Ende Februar 2011 Einsatzausbildungsverband zusammen mit der Fregatte Rheinland-Pfalz (F 209) und dem Einsatzgruppenversorger Berlin den Marschbefehl zur Küste Libyens, Hilfe bei Evakuierung deutscher Staatsbürger
  • 5. März 2011 evakuierte der Verband im Rahmen der Humanitären Hilfsaktion für Tunesien mehrere hundert, aus Libyen geflohene, ägyptische Staatsbürger aus dem Hafen von Gabès (Tunesien) nach Alexandria (Ägypten)
  • März bis August 2014 unter Kommando von Fregattenkapitän Gerald Liebich Operation EUNAVFOR Atalanta am Horn von Afrika beteiligt, Flaggschiff des Force Commander Flottillenadmiral Jürgen zur Mühlen
  • bis 25. September 2014 von Fregattenkapitän Schneider geführt
  • 20. September 2016 Übergabe Kommando an Fregattenkapitän Christian Scherrer
  • Am 20. März 2017 Ablösung der Fregatte Sachsen in der Standing Nato Maritime Group 2, unter dem Kommandeur Flottillenadmiral Axel Deertz und seinem multinationalen Stab als Flaggschiff.
  • 17. April 2017 Kollision beim Auslaufen aus Piräus mit der Hafenmole, Ruderanlage und eine Schiffsschraube beschädigt
  • 22. Mai 2017 Abschluss der Instandsetzung, wieder Patrouillentätigkeit
  • von August 2020 bis Februar 2021 unter Kommando von Fregattenkapitän Jan Hackstein (seit 2024 Kommandeur 2. Fregattengeschwader) Unterstützung der Flüchtlings- und Migrationskrise ÄGÄIS (SNMG2)
  • von März bis Juli 2024 unter dem Kommando von Fregattenkapitän Andreas Scheiba Teilnahme an der UN-Mission UNIFIL vor der libanesischen Küste Seeraumüberwachung und Ausbildung der libanesischen Marine, dort von der Korvette Ludwigshafen am Rhein (F 264) abgelöst
  • von März bis September 2025 unter dem Kommando von Fregattenkapitän Robert Meyer-Brenkhof Teilnahme für sechs Monate erneut am UNIFIL-Einsatz im östlichen Mittelmeerraum

Korvetten der Braunschweig-Klasse


Datenquelle: Wikipedia


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