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Tiefsee-Lander 

Lander sind Meeresforschungsgeräte der Tiefseeforschung. Sei werden von Forschungsschiffen auf dem Meeresboden abgesetzt, wo sie selbständig physikalischen, chemische und biologische Parameter messen und aufzeichnen. Spezielle Forschungsgeräte am Lander entnehmen Proben des Meereswassers und des Meeresbodens.

Dieser Lander ist der erste deutsche Tiefsee-Lander und wird deshalb auch als "Ur-Lander" bezeichnet. Er wurde erstmals 1986 vom deutschen Forschungsschiff Meteor aus im Nordatlantik eingesetzt. Bis 1991 war er im Roten und Arabischen Meer in Tiefen bis zu 5.000 Meter im Einsatz.

Moderne Lander ermöglichen heute Einsatztiefen bis 6.000 Meter. In dieser Tiefe herrscht ein Druck von 600 bar, das heißt, auf jedem Quadratzentimeter lastet eine Gewicht von 600 Kilogramm.

Quelle: Nautineum Dänholm

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