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Das SK-64 ist heute noch im Einsatz. Das Kürzel SK steht für Seezeichenkontrollschiff.

Speziell durch seinen geringen Tiefgang geeignet zum Einsatz in flachen Gewässern wie Haff und Bodden.

Das Boot kann bis zur einer Eisdecke von 15 cm eingesetzt werden und ist in der Kombination von Schiffskörper und Maschinenanlage für einen robusten Betrieb geeignet.

Das Boot ist eine stählernes Einschraubenschiff mit kurzer Back, ausfallendem Vorsteven, Kreuzerheck und Aufkimmung. Diese Schiffsform wurde unter Berücksichtigung des Einsatzzweckes gewählt.

Auf den Hauptdeck ist ein nach vorn bauendes Deckshaus mit anschließender Maschinenraumhaube angeordnet. Zusammen mit dem Unterbau für die Schleppeinrichtung wird die Maschinenraumhaube nach hinten durch zwei Abgaspfosten abgeschlossen, die zur Hangerführung des Ladegeschirrs durch eine Traverse verbunden sind. An diese Abgaspfosten ist das Windenpodest gesetzt. Im Hinterschiff ist das Deck als holzbeplanktes freies Arbeitsdeck ausgebildet.

Zum Aufnehmen und Auslegen von Seezeichen ist an den Abgaspfosten ein Ladegeschirr mit einer Nutzklast von 1,5 t angebracht. Die Seezeichenlast und der Rudermaschinenraum unter dem Hinterdeck sind durch je einen Glattdeck-Lukendeckel erreichbar. Auf das kniehohe Schanzkleid um das Arbeitsdeck ist eine abnehmbarer Reling angebracht. Der Schiffskörper ist mit einer robusten Stahlscheuerleiste versehen, die um das Heck herumführt und von unten nach oben mit einer Aufgleitplatte ausgestattet ist. Durch diese Maßnahme können sich die Tonnen im Seebetrieb nicht unter der Scheuerleiste verklemmen. Die Back ist durch ein 900 mm hohes Schanzkleid gesichert. Dieses ist vorn leicht eingezogen.

Um Brückendurchfahrten zu ermöglichen, ist der Mast klappbar ausgeführt.

Der Maschinenraum ist etwa auf halber Schiffslänge angeordnet. Als Hauptantriebsanlage dient ein 8-Zylinder-Viertaktmotor mit Abgasturbolader. Im Normalbetrieb wird der Hauptmotor vom Ruderhaus fernbedient. Die Kühlung des Motor erfolgt indirekt durch Frischwasser, das durch Seewasser rückgekühlt wird. Bei Fahrt in sehr enegen Gewässsern und im Eis kann das für die Rückkühlung erforderliche Wasser einem Ballastank entnommen werden, der dann als Umlauftank genutzt wird. Der Hauptmotor wirkt direkt auf die Welle, auf die ein Festpropeller aufgesetzt ist. Für den Winterbetrieb ist der Normalpropeller gegen einen Eispropeller austauschbar. Zwei installierte Dieselgeneratorsätze haben Leistungen von je 31 KW.

Technische Daten

Baujahr: 1968
Werft: VEB Peenwerft, Wolgast, Deutschland
Lüa: 29,48 m
Büa: 6,42 m
Seitenhöhe: 2,90 m
Tiefgang: 2,20 m
Vermessung: 148,52 BRT
Verdrängung: 165 t
Hauptmaschine: SKL 8 NVD 36.1 / 578 PS
Geschwindigkeit: 11,5 kn max.
Pfahlzug: 5 t

Navigationsausrüstung

Kreiselkompass: Anschütz Standard 20
Magnetkompass: C&P Reflekta 1
Truemotionradar: Raytheon TM 21
Elektronische Seekarte: Navisailor 2400 ECS
2 x GPS/DGPS - Systeme: Garmin/Philips
Autopilot: Robertson AP 45
Echolot: Furuno FE-606
VHF: 2 x Sailor RT 2048 / DSC / GMDSS A1
Navtex: Lokata 2

Einrichtung

  • 2 Kammern mit 3 Kojen
  • 4 Kammern mit 2 Kojen
  • Brücke
  • Messe
  • Kombüse
  • Werkstatt
  • WC
  • Dusche


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