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Auch: Schuner, englisch: Schooner, französisch: Goelette, niederländisch: Schoener, italienisch: Goletta, spanisch: Goleta.

In der Regel ist jedes mehrmastige Segelfahrzeug ohne Rahsegel ein Schoner, bei dem der Großmast (Schonermast) gleich hoch oder höher als der davor stehend Fockmast ist. Oftmals auch als Zweimastschoner bezeichnet.

Allerderings fährt ein Schoner immer mindestens zwei Masten und in diesem Fall wird der Vorsatz der Mastanzahl nicht verwendet.

Der Schoner entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert in Amerika. Im 19. bis ins 20. Jahrhundert waren die Fahrzeuge der Schonerfamilie (Schoner, Toppsegelschoner, Gaffelschoner, Brigantinen, Dreimastschoner, Barkentinen) international weit verbreitete Küsten - und Hochseefrachter. Es gibt sie auch als Kriegs- und Behördenfahrzeuge (Lotsenschoner) sowie in der Fischerei (Glouchester-Schoner, Island-Schoner, Neufundland-Schoner)

Der Rumpf ist 15 bis 40 m lang und unterscheidet sich prinzipiell nicht von den Briggs, Barken oder Vollschiffen, ist aber meist aber schärfer gebaut.

Wie bei den Großschiffen wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts die völligen Formen durch schärfere, das große Spiegelheck durch ein kleineres, überhängendes, später rundes Heck und der breite Bug durch den Klippersteven abgelöst.

Außer den beiden Gaffelsegeln werden meist Gaffeltoppsegel sowie mehrere Vorsegel gesetzt.

Es gibt aber auch Schonertypen mit Rahsegel, die so genannten Toppsegelschoner, bei denen am Fockmast oder weitren Masten im oberen Teil (an der Stenge) ein oder mehrere Rahsegel gesetzt werden.

Dreimastschoner haben zusätzlich einen gaffelgetakelten Besanmast; es gibt auch Vier- bis Siebenmastschoner.


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