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Rudermaschinenraum


Im Rudermaschinenraum befinden sich alle zum Steuern des Schiffes benötigten Anlagen, insbesondere diejenigen zum Bewegen des Ruders durch Drehen des Ruderschaftes.

Bei größeren Schiffen bildet der obere Ruderschaft ein Viertelkreissegment, das durch den Ruderquadranten mittels Ruderleitung (Seile, Ketten) durch Drehen des Steuerrades bewegt wird.

Da auf das Ruder große Kräfte einwirken, benötigt man eine Rudermaschine, die über einen Elektromotor mittels Schneckengetriebe in die Verzahnung des Ruderquadranten eingreift.

Die Rudermaschine wird durch Handrad, Druckknöpfe oder Kipphebebel von der Kommandobrücke fernbedient.

Bei Ausfall der Hauptanlage erfolgt das Steuern des Schiffes über das auf dem Achterschiffe angebrachte Notsteuerrad von Hand.

Dieses Schiff ist ausgerüstet mit einem mittig ausgerichtetem Simplex-Balance-Normalruder, angetrieben durch eine Getrieberudermaschine 33mt, hergestellt vom VEB Förderanlagenbau Leipzig.

Der Ruderschlag von hart Backbord nach hart Steuerbord betrug 70° und geschah innerhalb von 30 Sekunden.

  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    die komplette Rudermaschine
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    der Ruderquadrant, in der Mitte der Ruderschaft
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    Welle der Feststellbremse
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    unten das Ersatzzahnrad für das Viertelkreissegment
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    das Getriebe der Rudermaschine
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    Antrieb für das auf dem Achterdeck befindliche Verholspill
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    Endlagenschalter für die äußere Ruderlage
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    der Tochterkompass beim Notsteuerrad auf dem Achterdeck
  • Traditionsschiff Typ Frieden 
    das Notsteuerrad