Dieser Schiffstyp wurde vor der Jahrhundertwende für die Snurrewaden-Fischerei entwickelt und von Anfang an mit einem Glühkopfmotor ausgerüstet. Die Kombination von Segel und Motor auf diesen kleinen Schiffen machte den Fischfang wesentlich schneller als auf den älteren, größeren Segelkuttern, die ihre Motorjolle zusätzlich mitschleppen mußten.
Das Schiff war bis 1973 in der Fischerei tätig. Gefischt wurde im Skagerak und Kattegatt hauptsächlich auf Schollen.
1976 kaufte es der jetzige Eigner in einem hoffnungslosen Zustand.
Von 1976 bis 1979 wurde das Schiff zuerst auf der Allermöher Werft dann auf der Ebsen Werft/Brunsbüttel total restauriert, und - wegen der damals noch unbekannten Vorgeschichte - auf den Namen "Frieda von Hadersleben" getauft.