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Im Rahmen der weiteren Modernisierung der deutschen Minenstreitkräfte wurden im Zeitraum 1992 bis 1998 insgesamt 12 neue Minenjagdboote der FRANKENTHAL-Klasse (MJ 332) in Dienst gestellt. Unter Verwendung der mit der HAMELN-Klasse (SM 343) eingeführten Einheitsplattform bildet der in bewährter Weise aus nicht magnetisierbarem Stahl gefertigte Schiffsrumpf die Basis für ein auf die Minenjagd optimiertes Gesamtsystem.

Neben einer Sonaranlage zur Ortung minenähnlicher Objekte gehören auch ein Führungs- und Informations-verarbeitungssystem (SATAM) und zwei über ein Kabel ferngelenkte Minenjagddrohne (Typ PINGUIN B3), mit hochauflösendem Nahbereichssonar und Videokamera. Zuvor geortete Unterwasserobjekte können mit Hilfe der Drohne optisch identifiziert und direkt vor Ort über eine mitgeführte fernzündbare Sprengladung vernichtet werden.

Um im Rahmen der Minenabwehr auch schwer zugängliche und enge Stellen, wie Hafeneinfahrten und Kaianlagen absuchen zu können, gehören eine Minentauchereinsatzgruppe und eine Taucherdruckkammer dazu. Die Minentaucher verfügen über eine spezielle Ausbildung zur Beseitigung von Kampfmitteln aller Art. Sie werden im Rahmen der Such-, Rettungs- und Bergungsdienstes, zum Beispiel auch zur Bergung von Flugschreibern abgestürzter Flugzeuge, eingesetzt.

Quelle: www.marine.de


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  • Minenjagdboot Bad Rappenau (M 1067) 
    Minenjagdboot Bad Rappenau (M 1067)
  • Minenjagdboot Fulda (M 1058) 
    Minenjagdboot Fulda (M 1058)
  • Minenjagdboot Grömitz (M 1064) 
    Minenjagdboot Grömitz (M 1064)
  • Minenjagdboot Homburg (M 1069) 
    Minenjagdboot Homburg (M 1069)
  • Minenjagdboot Rottweil (M 1061) 
    Minenjagdboot Rottweil (M 1061)
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