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  • Fischereiaufsichtsboot Steinbutt (2018) 
  • Fischereiaufsichtsboot Steinbutt (2018) 
Name: Steinbutt
Typ: Fischereiaufsichtsboot, Patrouillenboot Kewatec Patrol 1560
Werft: Kewatec, Finnland
Taufe: 19. Dezember 2018
Eigner: Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Flagge: Deutschland
Heimathafen: Warnemünde
Einsatzgebiet: Ostsee

technische Daten

Rumpf: Aluminium
Länge: 15,60 m
Breite: 4,30 m
Tiefgang: 0,80 m
Verdrängung: 14 t
Maschine: 2 x 510 PS
Motor: 1.000 PS
Antrieb: 2 x Wasserstrahlantrieb
Geschwindigkeit: 35 kn
Brennstoffvorrat: 1.500 l
Besatzung: 2
Passagiere: 10

Anmerkungen

Kewatec Patrol 1560 ist ein schnelles Patrouillenboot, das auch das etwas schlechtere Wetter mit viel Wind und Wellen nicht fürchtet. Auch eine Portion winterlicher Kälte ist für die Mannschaft des Patrol 1560 kein Problem.

Die zwei modernen Marinedieselmotoren mit ebenfalls zwei Wasserstrahlantrieben ermöglichen dem Boot bei guten Verhältnissen eine Spitzengeschwindigkeit von 35 Knoten. Auch ein sehr schneller Crash-Stopp ist eine Option, die bei manchen Einsätzen Gebrauch findet. Die computergesteuerte Joystick-Steuerung macht die unglaubliche Wendigkeit des Bootes in kleinen Geschwindigkeiten und daher das unproblematische Manövrieren in engsten Verhältnissen möglich.

Kewatec Patrol 1560 ist für tägliche Einsätze konzipiert worden und verfügt daher über keine Übernachtungsräume. Umso mehr gibt es Platz für die drei Mann Besatzung in der großen Steuerkabine mit drei luftgefederten Sitzen, mit viel Arbeitsfläche und mit den modernsten Navigations- und Kommunikationsgeräten. In der Kajüte kann die Mannschaft um einen Tisch Platz nehmen, und sowohl ein funktionales Pentry als auch eine geräumige Toilette stehen zur Verfügung.

Alle diese Räume werden gut belüftet und ausgezeichnet geheizt. Dasselbe gilt dem Maschinen- und dem von ihm getrennten Tankraum sowohl während der Fahrt als auch mit den Hauptmotoren im Stillstand. Für den Strom für die ausgiebige Schiffselektronik sorgt beim Ankern oder am Pier bei fehlendem Landstrom ein großer, aber stiller Dieselgenerator, wenn die in den großen Batterien gespeicherte Energie nicht ausreichen sollte. Eine ebenfalls mit Dieselkraftstoff betriebene Warmwasserheizung kümmert sich zusammen mit der Restwärme der Motoren um die mollige, mit Raumthermostaten individuell gesteuerte Wärme in den Räumen und um heißes Wasser da, wo es gebraucht wird.

Der Maschinenraum und die Steuerkabine samt der Kajüte werden unterwegs maschinell belüftet. Und sollte es zum Fall der Fälle kommen, können alle Maschinen sowie Lüftungsklappen zentral aus der Steuerkabine heraus mit einem Knopfdruck stillgelegt und dichtgemacht werden.

Quelle: Kewatec

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