Dreimast-Gaffelschoner Sunthorice
technische Daten
Schiffshistorie
- Bau 1902 als schwimmendes Seezeichen und Orientierungspunkt für Seefahrer in der Deutschen Bucht und später in der Emsmündung; ausgestattet mit Leucht- und Funkfeuer, Luft- und Nebelschallsender sowie Radarantwortbarke; bis 1932 reiner dreimastiger Segler ohne Maschine
- Einsatz auf der Station Aussenjade, Verwendung zur Beobachtung der Strömungs- und Windverhältnisse, Registrierung des Schiffsverkehrs und Überwachung der Reinhaltung der Gewässer
- 1932 Verlängerung des Rumpfes um 5 Meter, Einbau einer Schiffsmaschine
- 1939-1945 Einsatz als Feuerschiff "D" bei "Rote Sand"
- 30. März 1945 im Hafen von Wilhelmshafen durch Bombentreffer versenkt, 1946 gehoben und Reparatur auf der Beckmann Werft in Cuxhafen bis 1952, danach Einsatz in der Deutschen Bucht auf Station P8
- ab November 1972 Einsatz in der Emsmündung
- 1978 Außerdienststellung
- nach Erwerb durch Kaufmann W. Bolsmann und Umrüstung zum Segler bekam es die Farbe und Ähnlichkeit mit dem ''Weißem Hai'', Umbenennung in ''White Shark''
- Ende der 1990er Jahre von Marc Maurer und Elke Küster erworben, Beginn einer umfangreichen Überholung des Schiffs,welches sich zu dieser Zeit in einem sehr schlechten Zustand befand, Umbenennung in ''Sunthorice'', seit Sommer 2001 steht es wieder für Firmenausflüge, Tagesfahrten oder Konferenzen zur Verfügung
- kein schnelles Segelschiff, aber nautisch sicher und interessant für Mitsegler, vorwiegend besucht es Sailveranstaltungen in Nord- und Ostseehäfen wie Kieler Woche, Hamburger Hafengeburtstag und Hanse Sail Rostock
- heutiger Name ''Sunthorice'' entstand aus der Verbindung der Namen der Kinder der Eigner Elke Küster und Marc Maurer: Suse, Thore, Maurice - deshalb spricht man den Namen auch nicht englisch aus, sondern "Suntoriz"
Daten und Historie mit freundlicher Genehmigung von www.tallship-fan.de
2011 mit rotem Rumpfanstrich
gesichtet auf der
Hanse Sail 2010
gesichtet auf der
Kieler Woche 2009 und
Hanse Sail 2009, erstmalig mit Breitfock