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mein fotografischer Werdegang


In frühester Kindheit durfte ich mit der Ercona vom Großvater meine ersten Bilder schießen, diese Kamera habe ich heute noch.

Zur Jugendweihe bekam ich dann eine Exa 1a (mit Bajonett) geschenkt und bin so zusagen mit Spiegelreflexkameras groß geworden. Anfang der 1980-er habe ich mir dann für ca. 300 (DDR-) Mark die Exa 1b (mit M42-Gewinde) gekauft, sowie erste Erweiterungen meiner Fotoausrüstung.

  • Lichtschacht- und Prismensucher (austauschbar), auswechselbare Schnittbild-Mattscheibe
  • Klapplamellenverschuss, feste Belichtungszeiten 1/30, 1/60, 1/125 und 1/175 s
  • Standardobjektiv: Carl Zeiss Jena Tessar 50 mm f/2.8, manueller Fokus, Blendenbereich 2,8 bis 16, 49 mm Filtergewinde, Gewicht 175 g
  • Teleobjektiv: Carl Zeiss Jena MC "Sonnar" 135 mm f/3,5, manueller Fokus, Blendenbereich 3,5 bis 22, Entfernungsbereich: 1m bis unendlich, 49 mm Filtergewinde, Gewicht 430 g, Front-/Rückdecke, Lederköcher, integrierte und ausziehbare Sonnenblende
  • ein Satz Zwischenringe für Makro-Aufnahmen
  • Drahtauslöser, Belichtungsmesser (Weimarlux Nova)

Erst als der Filmtransport nicht mehr richtig funktionierte habe ich mir dann Mitte der 1990-er die Olympus IS-300 inkl. 210-mm-Telekonverter zugelegt.

Sozusagen "back to the roots" zu Wechselobjektiven kam noch einmal ein kurzer analoger Ausflug auf die preiswerte Canon 3000 V, dann aber der konsequente Umstieg auf Digital.

Meine erst Digitalbilder habe ich so ungefähr im Juni 1998 angefertigt. Die wurden mit der Kamera eines Bekannten in einer Auflösung von 0,2 MP für eine Modellbaureportage aufgenommen. Das Kameramodell kenne ich nicht mehr.

Im gleichen Jahr konnte ich dann mit unserer "Firmenkamera", einer Kodak DC120, weiter in die digitale Materie reinschnuppern. Das war die Zeit, wo es eigentlich erst richtig losging und Digitalkameras bezahlbar wurden.

Mein "echter" digitaler Einstieg war dann am 19. Februar 2002 mit einer Jenoptic JD 2300. Viel Geld für wenig Kamera - knapp 400 DM für technischen Schrott - "vergaß" Einstellungen, nahm keine Speicherkarten >= 256 MB. Glücklicherweise keine finanzielle Einbußen durch die Rücknahmekulanz des Händlers.

Am 20. März 2002 kaufte ich mir dann als Nachfolger die Minolta Dimage 5. Ein recht innovatives Konzept mit sehr guter Abbildungsleistung und sogar RAW-Format, allerdings ein extrem lahmer AF. Allein Letzteres war ein derartiges Ärgernis, dass die Kamera am 2. August 2002 als Refinanzierung für das konsequent weiterentwickelte Nachfolgemodell eingesetzt wurde. Die Minolta Dimage 7i setzte Maßstäbe, sie war die damals preiswerteste 5-MP-Kamera und der zu seiner Zeit schnellste Autofocus in seiner Klasse. Bekannt allerdings auch als Stromfresser der gehobenen Preisklasse.

Das bei dieser Kamera beworbene "Spiegelreflexfeeling" stellte sich allerdings nicht so richtig ein und so kam das was kommen musste: am 22. Mai 2003 wechselte ich dann mit einer Canon EOS 10D wieder auf eine echte SLR, die dann am 1. November 2005 von der Canon EOS 20D abgelöst wurde. Letztere war schon ein technischer Evolutionssprung, Arbeitstier und mit der mittlerweile investierten "Verglasung" ein extremer Spaßmacher.

Technische Neuerungen wie das Liveview mit 3-Zoll-Display, automatische Sensor-Reinigung, Spotmessung für meine Anwendungen in der Nahbereichsfotografie und frei definierbarer Speicherplätze für Benutzereinstellungen (C1-3) war der Hauptgrund für die Umstieg am 11. März 2008 auf die Canon EOS 40D. Entscheidend auch die bessere Performance durch DIGIC-III-Prozessor, flexiblere Beschnittmöglichkeiten durch 10 MP, gezieltere ISO-Auswahl in Drittelstufen, Mattscheibenwechsel, Tonwertpriorität, Picturestyles, freidefinierbares Benutzermenü und hohe Serienbildgeschwindigkeit.

Vorrübergehend hatte ich als "Backup"-Kamera bzw. Zweit-Body, um bei hektischen Veranstaltungen nicht ständig die Objektive wechseln zu müssen, habe ich sehr preiswert und in nahezu neuwertigem Zustand noch eine Canon 300D erstanden. Im Betriebsverhalten zwar recht gemächlich, aber in Verbindung mit meinen Objektiven versah sie zuverlässig ihren Dienst.

Um nicht immer das ganze "Geraffel" mitzuschleppen zu müssen, hatte ich mir mal vorübergehend ein Canon PowerShot A590 IS zugelegt. Ein derart grottenschlechtes Rauschverhalten hatte ich bis dahin allerdings noch nicht gesehen. Nach einigen Recherchen wurde ich auf die Fujifilm FinePix F40fd aufmerksam und die ist nun mittlerweile fast immer als "Westentaschen-Kamera" mit dabei.

 

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