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Software für die Bildbearbeitung, Archivierung und Sicherung


Bildverwaltung für Archivierung, Konvertierung, Bildschutz, Bilder-Email-Versand und Erstellung von HTML-Exporten nutze ich das Programm ClipFix
Bildbearbeitung Paint Shop Pro – kenne ich schon seit der Version 1 aus seinen Sharewaretagen und bin ihm seitdem treu geblieben, Vorgängerversionen sind recht preisgünstig bei einem bekannten Auktionshaus zu erhalten, hat alles was man braucht, für Hobbyisten und Semis durchaus vollkommen ausreichend. Derzeit nutze ich die Version X2.
Sicherung und Exporte Nach Verlusten von mindestens zwei kompletten Fotoserien, sichere ich meine Bilder auf zwei externen USB-3,5"-Festplatten, wobei eine immer außer Haus gelagert wird. Für diese Sicherung und für das Upload meiner Internetprojekte nutze ich das Programm FileLogger.
 
Mit Stand Mai 2008 umfasst mein reise Fotoarchiv ca. 30.000 Bilder mit einem Gesamtumfang von etwa 40 GB. Darüber hinaus umfasst mein Modellbau- und maritimes Recherchearchiv und meine Internetprojekte ca. 335.000 Einzeldateien mit noch einmal etwa 66 GB. Ein nicht unerheblicher Teil sind digitalisierte Dokumente die bis in das Jahr 1904 zurückreichen und bei Verlust teils unwiederbringlich wären.

Das Programm ist so ausgelegt, das nach der Sicherung der Rechner automatisch heruntergefahren und ausgeschalten wird, so dass die Synchronisation nachts erfolgen kann. Konsequent spiegele ich mindestens einmal in der Woche meine Bilder und sämtliche andere aufhebenswerte Daten, nach einer Fotosession noch einmal zusätzlich auf eine externe USB-Festplatte, die ich dann am nächsten Morgen mit in die Firma nehme und gegen meine zweite Platte austausche.
 
Da ich fast ausschließlich im RAW-Format fotografiere, werden diese Daten solange auf der Festplatte gelagert, bis die Datenmenge einer DVD zusammengekommen ist. Dann werden die Daten auf DVD gebrannt und von der Festplatte gelöscht.

RAW-Konverter Anfänglich "knipste" ich die gewünschten Motive immer mehrfach, machte Belichtungsreihenfolgen und solche Spielchen, um auch ja mindestens ein ordentlich ausbelichtetes Ergebnis zu bekommen. Aber gerade bei ungünstigen Lichtverhältnissen waren die Bilder dann doch wieder fehlbelichtet. Hinzu kam das immense Dateiaufkommen und die Sichtung des Materials nahm erhebliche Zeit in Anspruch. Letztendlich wurden lediglich 30% des Bildmaterials weiterverwendet.

Nach langen Studien diverser Internetforenbeiträge stieg ich anfangs ein wenig skeptisch, dann aber komplett auf das sog. RAW-Format um. Es gibt für mich bis auf wenige Ausnahmen prinzipiell kaum eine Alltagssituation, in der ich nicht im RAW-Format fotografiere. Allerdings blieb der Zeitaufwand, da das RAW-Format quasi erst noch "entwickelt" werden muss. Nun beträgt die das Fotoaufkommen nur noch ein Viertel aber die Bildausbeute bei etwa 90%.

Für eine schnelle Vorschau am Rechner nach der Fotosession nutze ich die Möglichkeit zusätzlich zum RAW-Bild ein kleines JPG zu speichern. Somit kann ich ohne Umwege über einen Konverter eine Vorauswahl und Begutachtung der Bilder vornehmen.

Zur Entwicklung der RAW-Daten nutzte ich lange Zeit das Programm RawShooter Premium 2006, da dieses allerdings nicht mehr weiterentwickelt wurde und auf Grund des Umstiegs auf die 40D bin ich mittlerweile bei Bibble "gelandet".

Fazit

Mit meinen ersten Kompakt-Digitalkamera-Schritten hatte ich öfters einen WOW-Effekt, die Ernüchterung kam dann mit der ersten DSLR-Kamera.

Viele Zeit zog ins Land - lange kein WOW mehr - erst seitdem ich 10-fach-Suppenzooms meide, keine imaginären "Schutz"-Filter vorsetze, mich wieder intensiver mit der Grundlagen der Fotografie beschäftige, habe ich viele der Fehler hinter der Kamera erkannt. Und nach der konsequenten Ausnutzung der Möglichkeiten die mir das RAW-Format bietet – einfach nur WOW WOW WOW ... ;-)

 

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