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Ketsch Atlantic


Name: Atlantic
Schiffstyp: Gaffelketsch
Segelzeichen: TS G 381
Rufzeichen: DJRN
Werft: Norddeutsche Schiffbau AG, Kiel-Gaarden, Deutschland
Baujahr: 1871
Restaurierung: 1982-1986
Flagge: Deutschland
Heimathafen: Bremen
Homepage:

technische Daten

Lüa: 29,30 m
Rumpflänge: 22,00 m
Breite: 5,10 m
Tiefgang: 3,00 m
Verdrängung: 57,44 t
Segelfläche: 380 m²
Maschine: 4 Zyl. Deutz, 160 PS
Geschwindigkeit: 8,5 kn (unter Maschine)
Schiffsrumpf: Stahl
Besatzung: 3
Kojen: 12
Tagesgäste: 30
Ausrüstung: 1 Schlauchboot, 2 Rettungsinseln á 50 Personen, unsinkbares Beiboot mit Segel, 18 Automatic-Schwimmwesten, 50 Korkwesten, 1 Signalpistole K4, alle Seenotraketen, Elektr.- und Magnetkompass, UKW, Telefonie, Grenzwellenempfänger, Autopilot, Radar, Log und Lot, Speedmeter, Echolot, Gegensprechanlage, Wind-Meßanzeige, AP-Navigator, Ferngläser, Handkompass, Seebücher, Seekarten, elektronische Seekarte, etc.

Schiffshistorie

  • 1871 in Kiel-Gaarden im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. gebaut, gilt als eines der ältesten Stahlrumpf-Schiffe, das heute als Segler genutzt wird
  • ursprünglich wurde es als Frachtsegler in der Ostsee eingesetzt, im 2. WK in Besitz eines deutschen Offiziers, ab 1952 von der Firma Biomaris als Wassertanker vor Helgoland genutzt
  • 1982 vom jetzigen Eigner H. Hanse vor der Abwrackung gerettet und zu einem seetüchtigen Segler umgebaut
  • die meist jugendlichen Crews nehmen aktiv an Törns teil
  • Der Traditionssegler nimmt an Sailveranstaltungen in Nord- und Ostsee teil. Seit 1991 besucht er regelmäßig die Hanse Sail Rostock. 1998 läuft er zusammen mit ca. 25 Seglern die 2. Hiorten-Regatta von Karlskrona nach Rostock.

Daten und Historie mit freundlicher Genehmigung von www.tallship-fan.de

Bemerkung

Der Typ der Takelage kann nicht eindeutig zugeordnet werden. Auf der Infotafel des Eigners ist dieses Schiff als Brigantine ausgewiesen, was jedoch nicht der Takelage entspricht. Nach dieser ist es eher in die Kategorie der Ketschen einzuordnen, jedoch ist das Fahren von Rahsegeln am vorderen Mast bei Ketschen unüblich und entspricht wohl mehr dem Gefallen des Betreibers.


 gesichtet auf der Hanse Sail 2010


gesichtet auf der Hanse Sail 2009


gesichtet auf der Hanse Sail 2008


gesichtet auf der Hanse Sail 2006



 

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