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Dampfschlepper Claus D.
| Baujahr: |
1913 als Hafenschlepper Schulau |
| Werft: |
Schiffswerft und Maschinenfabrik AG vorm. Jannsen & Schmilinsky Hamburg, Baunummer 540 |
| Heimathafen: |
Hamburg |
| Rumpflänge: |
17,76 m |
| Breite: |
5,25 m |
| Tiefgang: |
2,36 m |
| Vermessung: |
46 BRT |
| Geschwindigkeit: |
ca. 9 kn |
| Hauptmaschine: |
1913 gebaute 2-Zylinder-Verbundmaschine mit 220 PS bei 140 U/min |
| Kessel: |
1957 gebauter ölbefeuerter Zylinderflammrohrkessel für 12,5 Bar Druck |
Schiffshistorie
- 1913 ließ sich die Hamburger Ewerführer-Firma J.H.N. Heymann für ihre Schlepparbeiten einen Dampfschlepper bauen und nannte ihn 'Schulau'
- Indienststellung am 16. Dezmeber 1913
- 1933 wurde dieser an die Firma J.P.W. Lütgen verkauft und schleppte nun unter dem Namen 'Moorfleth' überwiegend Erzleichter, zusätzlich in der Kiesfahrt eingesetzt und zog Elbkähne von Güster bei Lauenburg nach Hamburg
- 1956 erwarb ihn die Ewerführerei Carl Robert Eckelmann für ihre Dienste und nannte ihn 'Claus D.', nach ihrem ehemaligen Prokuristen Claus Dietrich Krabbenhöft
- 1957 baute man dem Schlepper einen neuen Dampfkessel ein und rüstete ihn von Kohlefeuerung auf Ölbrenner und schweres Heizöl um
- 1984 schenkte die Fa. Eckelmann das Schiff dem Museumshafen Oevelgönne
- von 1994 bis 1998 wurde das Schiff auf der Werft von Jugend in Arbeit Hamburg e.V. grundlegend restauriert
- mit schäumender Bugwelle vor dem alten Fischereihafen Notwendig für die Arbeit im Ölhafen: die Verdickung im Schornstein verminderte den Funkenflug
- im November 1994 begannen die Sanierungsarbeiten
Bemerkung:
Die Bilderserie des Dampfschlepper Saturn, Dampfschlepper Tiger und Dampfschlepper Claus D. eignen sich sehr gut für den Nachbau des Baukastens Hafenschleppers Saturn von der Fa. Graupner.
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